In unserem ersten Gewinnspiel wollen wir vier wertvolle Sachpreise unter allen Einsendern verlosen, die uns die richtige Antwort auf die Gewinnfrage per Mail zusenden.
Der Hauptpreis ist ein Exemplar des Buches “Im Reich des Einhorns” von Roswitha Sirninger und Ingrid Loibl im Wert von ca. 24€.
Buchinformationen: Ingrid Loibl & Roswitha Sirninger: ” Im Reich des Einhorns -Märchen und Sagen aus dem Dunkelsteinerwald”Hardcover, 136 Seiten, 28×21cm, durchgehend farbig illustriert, Verlag “Bibliothek der Provinz”, ISBN 3 85252 510 1 - herausgegeben von der ARGE Dunkelsteinerwald
Die Preise 2 bis 4 sind jeweils drei Exemplare der Wanderkarte “Dunkelsteinerwald (mit Jakobsweg)”
Die Gewinnfrage lautet wie folgt:
“Welches Tier ist das Wappentier der Region Dunkelsteinerwald?”
a) Das Einhorn
b) Der Borkenkäfer
oder
c) Die Wildkatze
Senden Sie die Antwort auf diese Frage per Mail bis spätestens inklusive 30. Mai2008 an unsere Redaktionsadresse dunkelsteinerwald@gmail.com. Die Daten (E-Mailadresse, Name) der Teilnehmer werden von uns nicht weitergegeben und nach dem Gewinnspiel gelöscht. Im Falle eines Gewinnes erklären Sie sich mit einer namentlichen Nennung und/oder Abbildung auf dieser Webseite einverstanden.
Die Gewinner mit einem Zufallsgenerator unter allen Teilnehmern verlost (der Zeitpunkt der Teilnahme hat keinen Einfluss auf die Gewinnchancen!) und werden ab 5. Juni 2008 auf dieser Webseite bekanntgegeben. Eine Barablöse der Preise ist leider leider nicht möglich. Der Versand der Preise erfolgt durch die ARGE Dunkelsteinerwald. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Dienstboten und Herrschaftsköchinnen spielen und spielten in vielen Filmen und Theaterstücken eine wesentliche Rolle. Das Bild dieses Berufstandes hat sich dadurch im Laufe der Jahre sicher verklärt. Wie es tatsächlich um diese Bediensteten bestellt war soll am Beispiel von Johanna Neubauer vermittelt werden.
Selten sind jedoch eigene Lebensbeschreibungen aus diesen vergangenen Epochen. Die meisten Leute hatten halt weder Zeit noch den inneren Antrieb für sich selbst oder für Ihre Familie aufzuschreiben, was ihnen im Dasein begegnet war und welche Wandlungen sie in ihrer Umgebung erlebt hatten.
Darin ist unsere Herrschaftsköchin Johanna Neubauer aus Enikelberg keine Ausnahme. Sie selbst hat über ihr Leben keine Aufzeichnungen geführt, sondern sie hat einfach die ihr zugegangenen Briefe, Ansichtskarten, Rezepte und Menükarten gesammelt. Gerade diese Unterlagen, zu einem Puzzle zusammengesetzt, machen das Leben von damals sehr anschaulich. Heute wird die Berufsbezeichnung Herrschaftsköchin unweigerlich mit der guten alten Zeit verbunden, einer Zeit, die für eine Köchin – wenn auch im fürstlichen Hause – nicht immer leicht war. Denn ein Dienstbote und eine Herrschaftsköchin gehörte rechtlich zu den Dienstboten, hatte „sittlich, treu, ehrlich, fleissig, geschickt und willig“ zu sein. Dies wiederum wurde von der „gnädigen Frau“ mit Adlerblicken überwacht.
Gallerie an Erinnerungsstücken von Frau Johanna Neubauer
Johanna Neubauer wurde am 10. Mai 1882 in Enikelberg geboren. Ihre Eltern arbeiteten als Taglöhner im Gutshof zu Goldegg beim Fürsten von Auersperg. Für unser junges Fräulein Neubauer stand gar nicht zur Diskussion, womit sie einmal ihr Brot verdienen würde. Sie wollte „in den Dienst gehen“, wie man damals sagte, in einem Schloss oder Palais wohnen um an fürstlichem Glanz teilhaben zu können. Nachdem sie kurzfristig in einer Milchverschleißstelle im 9. Wiener Gemeindebezirk eine Beschäftigung gefunden hatte, trat sie 1905 als Küchenmädchen in die Dienste des Prinzen Alfred von Lichtenstein.
Ihre Arbeitsstätte war nun das Palais Lichtenstein in der Alserbachstrasse und dann fallweise, je nach Jahreszeit, das Schloss Hollenegg und das Schloss Frauenthal bei Deutschlandsberg (Steiermark). Besonders beeindruckt war unser Küchenmädchen von der prachtvollen Innenausstattung des Schlosses Hollenegg, das die Fürsten von Lichtenstein aus anderen Besitzungen weitgehend ergänzt hatten. Über Arbeitsmangel hatte das fürstlich-lichtensteinische Küchenpersonal nicht zu klagen. Noble Bankette mit raffinierten Menüs waren an der Tagesordnung. So war 1906 die feierliche Nachprimiz seiner Durchlaucht Prinz Georg im Schloss Hollenegg ein besonderer Höhepunkt. 70 Herrschaften und Geistliche, “die kaum mehr zu zählen waren“, mussten bewirtet werden. Denn noch zu Beginn unseres Jahrhunderts ging den Gaumenfreuden unweigerlich stundenlange Arbeit voraus.
An einfachen Gerichten soll die Mühe und Plage dargestellt werden: Wer zum Schalerl Kaffee aus selbstgerösteten und handgeriebenen Bohnen etwas Süßes wollte, musste rühren und walken. Die Rezepte verraten es eindeutig – zuerst wurde eine Stunde Butter, Zucker und Dotter gerührt, dann kamen die anderen Zutaten dazu und wieder hieß es eine Stunde rühren. Mit der Verpflichtung die leiblichen Genüsse in immer größerer Auswahl und mit besonderer Raffinesse zu liefern, versuchten die Herrschaftsküchen dem Prunkbedürfnis der obersten Stände nachzukommen. Anhand der selbstgeschriebenen Kochbücher des Küchenmädchens Neubauer kommt dies zum Ausdruck. Fortsetzung folgt
Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung von Herrn August Pachschwöll aus Gabersdorf
Bis in die frühen neunziger Jahre erklang sie noch - die Glocke der Ortskapelle in Pielach und gemahnte die Bewohner zum Gebet oder zumindest zum Gedenken. Geläutet wurde sie dreimal täglich vom “Weißenböck-Vater”, wie Alois Weißenböck respektvoll genannt wurde. Als seine Kraft nach über 60 Jahren erlosch, wurde es nicht nur in den Ohren der Menschen sondern auch um die Kapelle in Pielach stiller. Die Menschen in Pielach wollten zumindest auf das Geläut der Kapellenglocke nicht für immer verzichten und daher ersetzte in Folge ein elektrisches Läutwerk die unermüdliche Hand des Weißenböck-Vaters. Dies war aber zugleich auch der Beginn der engagierten Revitalisierung der Pielacher Kapelle durch die Gemeinschaft, die vom damaligen Ortsvorsteher Manfred Nestelberger mit der unermüdlichen Unterstützung vieler freiwilliger Helfer Wirklichkeit wurde.
Im Vergleich zu anderen Kapellen ist die Pielacher Kapelle eine relativ “junge” und - wie wir uns an Ort und Stelle überzeugen konnten - ein mustergültiges Beispiel einer erfolgreichen Renovierung. Wir haben uns für Sie die Kapelle von innen angesehen und wollen die Erlebnisse dieses kurzen Rundgangs in Form eines Videoreports mit Ihnen teilen.
Wenn man heutzutage von einem beinahe unbekannten und fast ausgestorbenen Gewerbe spricht, dann ist möglicherweise von der Fassbinderei oder von der Wagnerei die Rede. Ein in den Erinnerungen noch weniger präsentes Berufsbild ist das des Kalkbrenners. Aufgrund der raschen Veränderung der Techniken beim Bau ist diese Tätigkeit weitgehend in Vergessenheit geraten. Die Reste der sogenannten Kalköfen sind die einzigen Zeugen dieses Gewerbes. Die Öfen wurden fast immer unmittelbar bei einem geeigneten Marmor-Vorkommen errichtet - wie dies auch in Heitzing (in der Nähe von Gerolding) der Fall ist. Wir haben uns auf den Weg gemacht und die Dorfgemeinschaft an diesem sonnigen Samstag besucht um einen kurzen Zwischenbericht von den Restaurationsarbeiten abzugeben. Sehen Sie hier unsere ersten Eindrücke.
Die Dorfgemeinschaft hat dabei auch ein ehrgeiziges Ziel: Nach vier Jahren Arbeit soll am 20. und 21. September 2008 die Fertigstellung des “Donabauer”-Kalkofens in Heitzing mit einem großen Fest gefeiert werden. Ausgerüstet mit Schautafeln soll der Ofen ein Ausflugspunkt für Wanderer werden. Wir werden natürlich auch darüber berichten und wünschen der Dorfgemeinschaft viel Erfolg.
In unseren Breiten hat sich der Kulturgeologe Andreas Thinschmidt von österreichischen Archäologiebund mit dem Thema befasst und folgende Informationen darüber sind online verfügbar. Einerseits eine Abhandlung über die Geschichte der Kalkbrennerei und andererseits eine Liste aller Kalköfen im Dunkelsteinerwald. Der Dorfverein Gerolding verfügt auf seiner Webseite über ein Interview mit einem der letzen Kalkbrenner der Region, nämlich Herrn Anton Donabauer, nach dessen Familie dieser Kalkofen auch benannt ist.
Die Redaktion des Dunkelsteinerwald-Blog freut sich Ihnen mitteilen zu können, dass sich die ARGE Dunkelsteinerwald bereit erklärt hat, unseren Blog tatkräftig als Sponsor zu unterstützen. Wir wollen diese Freude natürlich mit Ihnen teilen und im Rahmen von drei im Jahr 2008 stattfindenden Gewinnspielen drei Preise auszuloben.
Es sind dies die folgenden Preise, die von der ARGE Dunkelsteinerwald für das Jahr 2008 zur Verfügung gestellt werden:
Gewinnspiel #2: 1 Exemplar des Buches „Im Reich des Einhorns“ von Roswitha Sirninger und Ingrid Loibl. Über dieses Buch werden wir heuer im Herbst noch ausführlicher berichten.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei der ARGE Dunkelsteinerwald (Frau Andrea Ronge und dem Obmann Herrn Bgm. Waldbauer) noch einmal bedanken. Diese übernimmt das Fulfillment des Gewinnspieles und wird die Preise an Sie übersenden. Wenn Sie nicht so lange warten können oder wollen, können Sie sowohl die Wanderkarten wie auch die beiden oben genannten Bücher und vieles mehr auf informativen der Webseite der ARGE gleich bestellen.
Für alle anderen gilt: Bleiben Sie dran und lesen Sie weiterhin unseren Blog - es kann sich für Sie lohnen!
Was lebendiges Brauchtum bedeutet, wollen wir Ihnen heute präsentieren. Am Donnerstag, dem 1. Mai 2008 fand auf dem Dunkelstein eine Bergmesse unter reger Beteiligung statt.
Die Kirchenchöre von Neidling und Obritzberg, sowie das Bläserensemble des Kremnitztaler Musikvereins und der Wanderverein Hafnerbach luden zur Messe am Dunkelstein. Zur Aufführung kam die “Alpenländische Messe” von Lorenz Maierhofer. Die beeindruckende Messe rechtfertigte den regen Besuch. Für die anschließende Bewirtung sorgte der Wanderverein Hafnerbach.
Die Fotos wurden uns von dankenswerterweise von Herrn August Pachschwöll aus Gabersdorf zur Verfügung gestellt.
Auf verschlungenen Wegen konnte das d:blog Autorenteam die Spuren eines normalerweise nur mehr selten und antiquarisch erhältlichen Buches aufspüren. Es handelt sich dabei um das Werk eines sehr engagierten Heimatkundlers und Hobbyhistorikers aus Gabersdorf bei St. Pölten, nämlich um Herrn August Pachschwöll. Herr Pachschwöll, der auf eine Reihe von Publikationen verweisen kann, hat sich für uns dankenswerterweise einige Stunde Zeit genommen und wir werden daher auch die Gelegenheit wahrnehmen, aus seiner sehr umfangreichen Sammlung das eine oder andere Stück inhaltlich zu präsentieren.
In diesem Eintrag wollen wir uns aber dem im Jahre 1996 erschienen Buch mit dem Titel “Ritterstolz und Willkür - Vom mittelalterlichen Leben zwischen Dunkelsteinerwald und Tullnerfeld” widmen.
Dieses Buch ist eine Zeitreise ins Mittelalter und August Pachschwöll will anhand von drei regionalen Beispielen die Begegnung mit dem Rittertum verständlich machen. Im ersten Teil spürt er dabei dem Geschlecht der Goldegger nach und überrascht mit seinen Erkenntnissen so manchen akademischen Historiker, da er die Spuren dieses Geschlechts durch drei Bundesländer verfolgt. Im zweiten Teil widmet sich das Buch “Herren, Ritter und Spiessgesellen” und zeigt die Folgen eines unerbittlichen Kampfes auf. Diese finden unter anderem seinen Niederschlag in einer Betrachtung der strafrechtlichen Relevanz aus heutiger Sicht. Der dritte und nicht minder interessante Teil mit dem Titel “Die Botschaft der gotischen Masken” widmet sich der Interpretation von maskenartigen Darstellungen in ausgewählten Kirchen unserer Region und rundet so dieses akribisch gestaltete Werk ab.
Der renommierte Historiker Prof. Dr. Gustav Reingrabner schreibt zu diesem Buch in “Das Waldviertel, 2/96″: “[...]schliessen den Band ab, der ein weiterer Beweis für die heimatkundliche Forschungstätigkeit seiner Verfassers ist. Diesem kann man bescheinigen, dass er sich wirklich erstaunliche Kenntnisse angeeignet hat. Der Band zeugt davon in umfassender Form.”
Das als schwer erhältlich bekannte Buch ist um 13 € (exkl. Porto) beim Verfasser August Pachschwöll noch immer erhältlich. Bitte wenden Sie sich an Ihn, wenn Sie dieses Werk erstehen wollen.
Kontakt und Buchbestellung: August Pachschwöll, Gabersdorf 5, 3100 St. Pölten, Tel.: 02741/8435
Ein vorzeitiger Frühlingstag gab uns die Gelegenheit das weithin unbekannte, aber sehr interessante rote Kreuz (angebracht auf einem monumentalen Stein) in der Steinwand bei Pielach zu besuchen. Obwohl viele Spaziergänger, wenn sie den richtigen Weg wählen, wenn sie von der Pielachmündung entlang der Steinwand nach Pielach gehen, das rote Kreuz passieren, ist die dahinter liegende Historie dieses Kreuzes weitgehend verborgen.
Mehr Aufsehen und Rätselraten bei Spaziergängern erweckt die davor aufgestellte Installation, die manche wohl deplatziert finden, aber sich auch mittlerweile daran gewöhnt haben. Es handelt sich um ein mittlerweile teilweise demoliertes Objekt der Künstlergruppe K.U.SCH. (Krätschmer und Schwarzenberger) mit dem Namen Pforte. Eine weitaus ältere Geschichte hat das rote Kreuz zu erzählen, wie auch das Melker Stadtbuch berichtet:
“[...]1467 wird als Fischweidegrenze der mit einem Kreuz versehene “Gemarkungsstein” bei der “alten Wüer” angegeben. Ausnehmungen an der Oberseite des Steinblocks haben zur Vermutung Anlass gegeben, dass dieser als Opferstein gedient haben soll. Überlieferungen über weitere ehemalige Steinsetzungen sollen dies bestätigt haben. Das auch als sogenanntes “Rotes Kreuz” angesprochene Steinzeichen soll an besonderen Schwerlinien liegen.
Jedenfalls war es ein Grenzzeichen zwischen den Herrschaften Melk, Pielach und Schönbühel. Die heute noch verwendete Bezeichnung “Russenstein” hat ihren Grund nicht in der Besatzungszeit nach 1945, sondern im Umstand, das 1805 russische Truppen hier im Raum Wachberg-Spielberg Lager bezogen haben. [...]“
Weitere Ansichten des roten Kreuzes in der Steinwand in der Nähe von Pielach:
Die herannahende Osterzeit gibt uns die Gelegenheit, noch einen kleinen Blick auf das Brauchtum im Dunkelsteinerwald in der Karwoche und in der Osterzeit zu werfen.
Was die Fastenzeit betrifft, so wird in der Karwoche (also der Woche vor dem Osterfest) in den traditionelleren und religiösen Haushalten das Fastengebot noch immer eingehalten. Im Raum um Gansbach gibt es zum Beispiel noch die sogenannten Fastenbrezen, die aus hartem Teig in siedenden Wasser zubereitet werden und danach mit Salz bestreut werden. Ein auch im restlichen Österreich verbreiteter Brauch ist, am Gründonnerstag (in der Region auch “Antlaßpfingsta” genannt) eine grüne Speise zu essen und Wein dazu zu trinken.
Ein auch in der weiteren ländlichen Umgebung noch immer gerne praktizierter Brauch ist das sogenannte Ratschen. Das Ratschen (in anderen Regionen des deutschsprachigen Raums auch Klappern, Kleppern, Raspeln oder Schledern genannt) soll die Gläubigen an die jeweiligen Andachtszeiten in der Karwoche erinnern. Das Ratschen wird dabei von den jeweils Jüngeren der Gemeinschaft übernommen. Warum erinnern nicht einfach die Kirchenglocken an die Zeiten der Andacht, wird sich so mancher gefragt haben. Die Antwort dazu liefert der Volksmund: “Am Karfreitag fliegen die Glocken nach Rom”, lautet dann die Antwort. Aus Ehrfurcht übernehmen daher die Ratscherbuam (und neuerdings auch Ratschermädeln) an diesen drei Tagen die Aufgabe der Glocken.
Abbildung: Kleine Handratsche für Kinder
Doch das ist noch nicht alles, was diese Region an interessantem Brauchtum zu bieten hat. Erfahren Sie mehr darüber hier in ein paar Tagen oder in dem Buch von Frau Dr. Lucia Haselböck mit dem Titel “Von Palmbuschen und Pilgerscharen”, über das wir schon berichtet haben.
Jetzt wo sich der Frühling immer aufdringlicher annähert und die ersten sonnigen Sonntage schon ins Land gezogen sind, ist es an der Zeit, dass wir uns von der Theorie in die (Wander-)Praxis begeben. Dazu haben wir als einfachen Einstieg die verkürzte Version der Route DW 2 der Wanderkarte “Dunkelsteinerwald mit Jakobsweg” gewählt. Dabei begegnen uns als Ausgangs- und Zielpunkt zwei Orte, die wir hier schon behandelt haben.
Der Ausgangspunkt ist die altehrwürdige Bildföhre bei Weyersdorf, die wir unlängst in der Abenddämmerung besucht haben und der Zielpunkt die sehr gut erhaltene Römerbrücke bei Lanzing. Die verkürzte Route des DW 2 Wanderweges ist etwa 16 Kilometer lang und wird bei einem mittelmässigem Wandertempo in 4 Stunden zu bewältigen sein.
Die Wanderroute im Überblick
Als Anleitung sei jetzt noch kurz der entsprechende Auszug aus der Wanderkarte zitiert, der bei der hier gekürzten Route seinen Ausgangspunkt vor Weyersdorf (von Karlstetten kommend) nimmt:
“[...] Auf der Strasse führt der Weg bis zum Wochenendhaus zwischen Heitzing und Weyersdorf, dann links am Waldrand und auf der Forststrasse bis zur Bildföhre (Anm. der Redaktion: Das ist unser eigentlicher Ausgangspunkt). Hier kreuzt man den “Mariazellerweg 06″ und nach weiteren 200m ist eine Bachquerung. Über den ansteigenden Forstweg gelangt man zur Strasse nach Heuberg (rechts/links - Kombination; Schneise für die Stromleitung) und durch die Sommerau nach Lauterbach. Danach führt der Weg auf dem Dunkelsteiner Rundwanderweg 653 zum Dunkelstein. Nach ca. 1,5 km nach rechts abzweigen, über die Öder Leiten gehen und kurz vor dem Öd scharf rechts abbiegen; Durch einen Hohlweg zur Hengstberger Scheiben und zum Putenhof Schaberger. Auf dem Feldweg zum Sonnwendfeuerplatz geht es weiter nach Eckartsberg; Überqueren der Strasse und auf Agrarwegen weiter bis zur Römerbrücke [...].”
Die von uns zitierte und sehr nützliche Wanderkarte können Sie übrigens bei der ARGE Dunkelsteinerwald für eine Gebühr von 2€ erwerben. Wir haben hier als Orientierungshilfe einen Ausschnitt daraus mit Quellenangabe abgebildet, würden Ihnen aber empfehlen für die Wanderung die ungemein unfangreichere Karte der ARGE Dunkelsteinerwald zu erwerben.
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